BoWo-Schäferwagen-Manufaktur  Schaeferwagen.de

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Hier bekommen Sie Informationen zur Historie

 

o    der BoWo-Schäferwagen-Manufaktur im Abschnitt I

 

o    der Schäferwagen / Pferchkarren im Abschnitt II

 

o    der Schafhaltung / Schäferei im Abschnitt III

 

 

 

 

 

 

Abschnitt I :   Historie der BoWo-Schäferwagen-Manufaktur

Im Jahre 2005 wurde die Idee geboren, die schönen alten Schäferwagen wieder aufleben zu lassen. 

Wir überlegten und planten, bauten das erste Modell, dann das Zweite im Maßstab 1:5. Die weiteren Überlegungen und Planungen dauerten noch einige Wochen, ich hatte mit meiner Holzwerkstatt Wonner schon jahrelange Erfahrung in der professionellen Massivholzverarbeitung und war dadurch in der Lage, die technische Entwicklung der BoWo-Schäferwagen durchzuführen und den ersten Prototyp zu bauen, der heute am Jakobspilgerweg als Übernachtungsmöglichkeit bereitsteht.

Mein Freund Christoph Bornebusch gründete eine eigene Firma, und verkaufte eine zeitlang meine BoWo-Schäferwagen unter seinem Namen. Die Nachfrage war überraschend groß, sodaß meine Kapazitäten bald nicht mehr ausreichten. Christoph Bornebusch mußte sich im Laufe der Zeit weitere Betriebe suchen, die für Ihn Schäferwagen nach meiner Bauweise produzierten. 

Seit Januar 2008 können Sie unsere original BoWo-Wagen direkt bei uns kaufen.

Unsere Kunden kommen aus dem gesamten Bundesgebiet zu uns, dementsprechend sind auch unsere Wagen über ganz Deutschland verteilt.

 

 

Abschnitt II :   Historie der Schäferwagen / Pferchkarren

in Kürze hier nachzulesen

 

 

 

Abschnitt III :   Historie der Schafhaltung / Schäferei

 

Geschichte der Schäferei in Süddeutschland

Bis zum 14. Jahrhundert beschränkte sich die Schäferei in Südwestdeutschland hauptsächlich auf die Beweidung dörflicher Gemeinschaftsweiden, den so genannten Allmendweiden. Zu jener Zeit erhielt die Schafhaltung den entscheidenden Aufschwung im Zuge der immens gestiegenen Nachfrage nach heimischer Schafwolle durch das sich immer mehr ausbreitende Tuchmachergewerbe. Die Landesherrschaft sicherte sich das Privileg der Schafhaltung durch die "Triftgerechtigkeit" (Triebrechte), die im Laufe des Mittelalters auf das ganze Land ausgedehnt wurde. Durch Schafbeweidung sollten zudem die während der mittelalterlichen Wüstungsperiode aufgegebenen landwirtschaftlichen Flächen wieder einer Nutzung zugeführt werden. Die Weiderechte wurden überwiegend von Kammerschäfern ausgeübt, die unter herrschaftlichem Schutz standen. Über das ganze Land verteilt gab es Schafhöfe, von denen aus die Herden auf die Weide zogen. Im Sommerhalbjahr wurden Weiden in klimatisch benachteiligten Gebieten (z.B. Schwäbische und Fränkische Alb) aufgesucht, zu Beginn des Winters mußten die Herden in klimatisch günstigere Gebiete ausweichen, z.B. ins Rheintal oder in den Bodenseeraum.

Ende des 16. Jahrhunderts wurden die Schafhöfe mitsamt der Triftgerechtigkeit in Erbpacht gegeben, Mitte des 18. Jahrhunderts fand die herrschaftliche Schäferei ihr Ende. Alle Herden, Gebäude und Güter der Schäfereiverwaltung wurden verkauft. Das Schäfergewerbe wurde von da ab auschließlich von Privatschäfem betrieben, die ihre Wanderungen ausdehnten und völlig unabhängig von der Stallhaltung wurden. Es entwickelte sich die echte Transhumanz ("Landgefährt") in Form der Wanderschäferei. 17. Jahrhundert Mit der steigenden Bevölkerung im 17. Jahrhundert nahm der Nahrungsmittelbedarf zu. Während sich die landwirtschaftlichen Flächen ausdehnten, wurden die Schafweiden allmählich auf die ungünstigeren Standorte abgedrängt.

19. Jahrhundert - "die Blütezeit der Schäferei" Trotz zunehmender Nutzungskonflikte zwischen Bauern und Schäfern erlebte die Schafhaltung auf der Schwäbischen Alb ihre Blütezeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Für die Wanderschäferei im Süddeutschen Raum sind Schwäbische und Fränkische Alb die wichtigsten Sommerweidegebiete. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verschlechterte sich die Lage der Wanderschäfer zusehends. Zum einen ging im Zuge der Intensivierungen in der Landwirtschaft immer mehr Weideland verloren und das Triebwegenetz wurde zunehmend beschnitten. Zum anderen wurde die Schafhaltung in Deutschland durch den steigenden Import billiger Schafwolle aus Australien und Neuseeland negativ beeinflußt.

20. Jahrhundert- Verheerend auf die Schafhaltung hat sich auch das Ausfuhrverbot von Schlachtschafen nach Frankreich zu Beginn des Dritten Deutschen Reiches ausgewirkt. Der Schafbestand in Württemberg verringerte sich von 577.000 Tieren im Jahre 1873 auf 181.000 Tiere im Jahre 1943. In den 60er Jahren erreichte die Schafhaltung mit 116.000 Tieren ihren absoluten Tiefstand. 1994 wurden in Baden-Württemberg wieder 271.000 Tiere gezählt.

 

 

Der Heilige Wendelin

Schutzpatron der Bauern & Schäfer  

Lämmer, Rinder und Schweine, im Hintergrund die Türme von Tholey oder Sankt Wendel. Grund für diese Darstellung ist die aus dem 14. Jahrhundert stammende legendäre Vita, die Wendelin zu einem iroschottischen Königssohn und Abt von Tholey machte. Standesgemäß erzogen, verließ er seine Heimat im ärmlichen Pilgerkleid, um die heiligen Stätten in Rom aufzusuchen. Auf seinem Weg zurück kam er auch durch die Vogesen, wo er in der Stille der Wälder eine Klause gründete. Als Schweine- und Kuhhirt verdiente er sich sein täglich Brot. Als er eines Tages kein Wasser mehr für die Tiere fand, stieß er, so die Legende, voll Gottvertrauen mit dem Stab in die Erde, wo sich plötzlich eine Quelle auftat. Noch heute trägt diese Stelle den Namen Wendelinsbrunnen und wird von Menschen fleißig besucht, da das Wasser Krankheiten von Mensch und Tier abwenden soll. Jahre später lebte Wendelin dann als Einsiedlerbruder des Klosters Tholey. Da er viel von Tieren verstand, kamen die Bauern zu ihm, wenn sie wegen ihres Viehs in Nöten waren oder Viehseuchen drohten. Bereits zu Lebzeiten wurde er ob seiner Wundertaten als Heiliger verehrt. Die Mönche des Klosters Tholey wählten ihn schließlich zum Abt, ein Amt, das er noch 20 Jahre innehatte. Nach seinem Tod wurde Wendelin in seiner alten Klause begraben, die schnell zu einem Pilgerziel wurde. Die Kapelle wurde durch fromme Schenkungen erweitert, um sie herum entstanden Pilgerhäuser. Immer mehr Menschen siedelten sich an, so daß der Ort im 14. Jahrhundert mit den Stadtrechten und dem Namen Sankt Wendel ausgestattet wurde.

 

 

Hier noch etwas schafiges zum Schmunzeln:


Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete. Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer Jeep Cherokee auf und hielt direkt neben ihm.
Der Fahrer des Jeeps, ein junger Mann im Armani Anzug, Cerruti Schuhen, Ray Ban Sonnenbrille und einer YSL Krawatte stieg aus und fragte ihn:
"Wenn ich errate, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eins?"
Der Schäfer schaute den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe, und sagte ruhig "In Ordnung". Der junge Mann parkte den Jeep, verband sein Notebook mit dem Handy, ging im Internet auf eine NASA-Seite, scannte die Gegend mit Hilfe seines GPS Satellitennavigationssystems, öffnete eine Datenbank und 60 Excel-Tabellen mit einer Unmenge Formeln. Schliesslich druckte er einen 150-seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech Minidrucker, drehte sich zu dem Schäfer um und sagte:
"Sie haben hier exakt 1586 Schafe."
Der Schäfer sagte: "Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus."
Der junge Mann nahm ein Tier und lud es in den Jeep ein. Der Schäfer schaute ihm dabei zu und sagte schließlich: "Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Tier dann zurück?"
Der junge Mann antwortete: "Klar, warum nicht."
Der Schäfer sagte daraufhin: "Sie sind ein Unternehmensberater."
"Das ist richtig, woher wissen Sie das?" wollte der junge Mann verblüfft wissen.
"Sehr einfach" sagte der Schäfer,
"Erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand hergerufen hat, zweitens wollen Sie Bezahlung dafür haben, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß, und drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache.
Und jetzt geben Sie mir den Schäferhund zurück."

 

 

 

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